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Montag, 10.10.2011, 08:42

Sorry, dass ich euch länger ohne ein Lebenszeichen gelassen habe. Das letzte dreiviertel Jahr war sehr turbulent. Der Job ist immer absurder geworden. Unser Chef hat es sich zum Ziel gesetzt alle kompetenten, international ausgebildeten Kollegen rauszuekeln und mit seinen gehirngewaschenen Freunden nachzubesetzen. Die Arbeit wurde dadurch immer mehr, da seine Kumpels grossteils keinen Tau davon hatten, wie man in einem internationalen Konzern arbeitet (kein Wunder, wenn man davor immer nur in chinesischen staatlichen Unternehmen oder Behörden gearbeitet hat und kaum Englisch spricht). Also mussten die wenigen verbliebenen intelligenten Leute nicht nur die Arbeit der anderen übernehmen, sondern auch noch aufpassen, dass die anderen sowenig Schanden wie möglich anrichten.

Also habe ich mich Anfang 2011 entschieden ein neues Hobby anzufangen und zwar die Schauspielerei (genau, Anna bin ich). Wie sich das entwickelt hat, werde ich in der Fortsetzung von "Die Bühne des Lebens" berichten.

Irgendwann war die Situation im Büro aber wirklich nicht mehr erträglich und ich habe per Ende Juli gekündigt.Hurra! Dann war ich im September mal länger daheim und anschließend in Nepal am Himalaya wandern (so wie schon die letzten zwei Jahre). Seit gestern bin ich wieder in Shanghai. Mein Freund und ich haben auch beschlossen, dass wir bald unsere Zelte hier abbrechen und dann gehts wieder zurück nachhause - es wird langsam Zeit ...

Heute hatte ich ein lustiges Gespräch mit meiner chinesischen Putzfrau.

Ich: Und, was hast du über den Feiertag gemacht?
Anmerkung: wir hatten gerade den chinesischen Nationalfeiertag.
Sie: Ich habe Zeit mit meinem jüngeren Sohn verbracht.
Ich: Wie gehts ihm denn?
Sie: Geht so. Ich mag den älteren Sohn lieber als den jüngeren. Ich hätte nämlich viel lieber ein Mädchen gehabt anstatt einen zweiten Sohn.

Tja, was soll man da sagen? Das ist wahre Mutterliebe ...

Bild: selbst gemacht. Das ist eine neue Uferpromenade direkt vor meiner Wohnung. Schaut hübsch aus und ist von den Massen noch nicht entdeckt worden.


Dienstag, 16.11.2010, 02:39

Gestern ist ein verheerendes Feuer in einem Appartmentgebaeude in Shanghai ausgebrochen. Nach derzeitigem Stand sind 42 Menschen in dem Feuer gestorben. Die Feuerwehr brauchte Stunden, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Viele meiner Freundinnen, die in dem Bezirk arbeiten in dem das besagte Gebaeude steht, konnten den Brand von ihren Bueros aus sehen.

Ueber die Ursache ist noch nichts bekannt. Wir sind sehr betroffen und hoffen, dass sich keiner unserer Bekannten in dem Gebaeude aufgehalten hat.

Wieso konnte das Feuer erst so spaet geloescht werden? Hier ein paar Gedanken dazu:

Wie sollen Einsatzfahrzeuge rechtzeitig an einem Unlguecksort ankommen, wenn in der besagten Stadt

- 24h Stau herrscht,

- abgesehen davon ohnehin kein Verkehrsteilnehmer je auf die Idee kommen wuerde, fuer ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht Platz zu machen,

- massenhaft Schaulustige in der Regel Ungluecksstellen so massiv blockieren, dass es auch hier kein Vorbeikommen fuer Einsatzfahrzeuge und Retter gibt. Wir erinnern uns noch zu gut an die Szenen aus Beijing als der CCTV Tower vor eineinhalb Jahren in Flammen aufging ...



Aber wer weiss. Vielleicht war im Fall dieses Grossbrandes alles ganz anders und das Feuer hat sich einfach zu schnell auf das ganze Gebaeude ausgebreitet.

Bilder: http://www.reuters.com/article/idUSTRE6AE43620101115

http://evilmonito.com/wp-content/uploads/2009/02/cctv_fire-410x291.jpg


Montag, 25.10.2010, 07:02

Letzten Samstag wurde meine Freundin S. in unserem Stammclub in Shanghai zusammengeschlagen. Die Angreiferin, eine junge Chinesin, wurde zweimal, nach dem ersten und zweiten Angriff auf S., aus dem Club geworfen, kam aber beide Male wieder zurueck – eine "grandiose" Leistung der Security. Insgesamt wurde S. von ihr dreimal attackiert, dabei mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen, gegen die Wand geschleudert, an den Haaren gerissen, in den Bauch und zwischen die Beine getreten – eine Dusche mit einem Cocktail musste sie auch noch ueber sich ergehen lassen, das war aber bei Weitem das Mindeste. Als mehrere Maenner (Freunde von S.) dazwischen gehen wollten, bekamen sie ebenfalls die Angriffslust der Chinesin zu spueren bekommen, die anscheinend vollkommen die Kontrolle ueber sich verloren hatte.

Ueber die Hintergruende dieser Attacke koennen wir nur spekulieren. Wir wissen, dass die Angreiferin eine Affaere mit einem sehr fluechtigen Bekannten von uns hatte. Diese Affaere scheint aber seit kurzem zu Ende zu sein. Wir vermuten, dass die Trennung von unserem Bekannten ausging und seine Ex meiner Freundin S. die Schuld daran gibt. Wie sie drarauf kommt, weiss niemand. S. interessiert sich nicht ansatzweise fuer den Typen, der uebrigens der "Held des Abends" war: anstatt die Angelegenheit mit seiner Ex-Flamme zu klaeren und sie in ihre Schranken zu weisen, hat er sich lieber aus dem Staub gemacht. Er war nicht einmal Manns genug, um meiner Freundin S. beizustehen.

1. update:

S. hat sich mit dem Management des Clubs in Verbindung gesetzt. Die Wahnsinnige hat lebenslanges Lokalverbot. Ein Foto von ihr wird an alle Securities verteilt, ausserdem wird ueberlegt die Anzahl der Securities aufzustocken. S. moechte keine Anzeige bei der Polizei erstatten. Erstens, weil die chinesische Polizei nicht unbedingt dafuer bekannt ist, derartige Bagatelldelikte ernsthaft zu verfolgen - bestenfalls bekaeme S. medizinische Kosten ersetzt. Da sie aber nicht in aerztlicher Behandlung war, wuerde sie jedenfalls durch die Finger schauen. Zweitens, und das ist sehr grossherzig von S., koennte sich eine Anzeige (die S. zu 90% nichts bringen wuerde) negativ auf das Geschaeft des Clubs auswirken. Ein sehr guter Bekannter von S. ist Miteigentuemer des Clubs und ihr liegt nichts daran ihn geschaeftlich zu schaedigen.

Weiters hat sich herausgestellt, dass die Angreiferin Kampfsport ausuebt, was die Haerte der Attacke erklaert. Was genau diesen "Ausraster" ausgeloest hat, wissen wir allerdings bis heute nicht. S. erklaert, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Hinterhalt und ohne jegliche Vorwarnung angegriffen wurde.

Der Bekannte, dessen Ex-Flamme diese Verrueckte ist, kann sich getrost neue Freunde in Shanghai suchen.

S. geht es verhaeltnismaessig gut - sie ist ziemlich hart im Nehmen, war einen Tag krank geschriebe und ist jetzt schon wieder auf Achse, auf Geschaeftsreise in Indien.

picture: www.wonkette.com


Freitag, 06.08.2010, 17:26

In unserer Abteilung arbeiten regelmäßig zwischen 3 und 5 chinesische Praktikanten. Je nach Ausbildungsstand und Bedarf werden sie für unterschiedliche Dinge eingesetzt. Die fachliche Qualität unserer aktuellen Praktikanten ist, gelinde ausgedrückt, eher durchschnittlich. Aber es gibt genügend andere Aufgaben, die sie erledigen können, ohne dass sie sich geistig übermäßig anstrengen müssen. ZB shreddern. Das machen sie auch mittlerweile sehr gerne, da sie zusammen am Shredder stehen und miteinander plaudern können. Und es gibt bekanntermaßen immer genügend Themen, über die man sich in seiner Arbeitszeit mit Kollegen unterhalten kann.

Eine unserer Praktikantinnen habe ich in den letzten Wochen sehr ins Herz geschlossen. Sie heisst Jessica und kommt aus der Provinz Fujian. Jessica wird von meinen Kolleginnen, die fast ausschließlich aus Shanghai kommen, eher milde belächelt. Das liegt in erster Linie daran, dass aus Sicht meiner Kolleginnen Jessica verglichen mit den tollen, „schicken“ Shanghainese-Frauen eher eine provinzielle Erscheinung ist. Diese Ansicht teile ich nicht. In meinen Augen gibt es viele Shanghainese, die bezüglich Auftreten und Erscheinung Jessica durchaus ähnlich sind.
Jessica nimmt jeden Tag ein grünes Stofftier mit ins Büro das während der Arbeit auf ihrem Schoß sitzt. Zum Shreddern nimmt Jessica das Stofftier nicht mit, da sie Angst hat, es könnte versehentlich in die Maschine geraten und eines grauenvollen Todes sterben. Irgendwie süß.

In ihrer ersten Woche als Praktikantin steht Jessica plötzlich in meinem Zimmer und fragt mich, ob ich bereit wäre einmal pro Woche Deutsch mit ihr zu lernen. Ich bin zunächst zu perplex um zu antworten. Keiner unserer bisherigen Praktikanten hätte sich in der ersten Woche getraut, mich direkt anzusprechen, geschweige denn, so eine Bitte zu stellen. Ich habe durchwegs die Erfahrung gemacht, dass unsere chinesischen Praktikanten einen Heiden-Respekt vor mir haben. Wenn ich an ihren Plätzen vorbeigehe, erstarren sie vor Furcht vor der bedrohlichen Ausländerin mit den roten Haaren und machen sich ganz klein. Ihre Furcht ist natürlich vollkommen unbegründet, ich habe noch nie in meinem Leben einem Praktikanten etwas angetan (außer sie zum Shreddern zu zwingen). Mit der Zeit habe ich mich allerdings daran gewöhnt, dass die Praktikanten einen großen Bogen um mich machen. Umso mehr überrascht mich Jessicas Verhalten.

Jessica erklärt mir, dass sie für einige Zeit nach Deutschland an die Universität Konstanz gehen würde. Um optimal für ihren Deutschland Aufenthalt vorbereitet zu sein, möchte sie Deutsch lernen. Also beginnen wir einmal in der Woche einen Deutsch-Konversationskurs zu halten. Es macht wirklich Spaß, da Jessica in typisch asiatischer Streber-Manier brav alle Hausübungen die ich ihr gebe, zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt. Meine Lernmethoden sind ein wenig unkonventionell. Jessica hat große Probleme, „ö“, „ä“, „ü“, „eu“, „au“ und „ei“ auszusprechen. Als wir schließlich beide der Verzweiflung nahe sind, schlage ich vor, dass sie einfach meine Stimme mit ihrem Handy aufnimmt während ich diese Leute spreche. Als Hausübung soll sie sich diese Aufnahme so oft anhören und nachsprechen, bis sie es kann. Jessica tut, wie ihr befohlen.

In der nächsten Woche kann sie fehlerfrei „ö“, „ä“, „ü“, „eu“, „au“ und „ei“ sagen. Sie teilt mir auch etwas verlegen mit, dass sie fast aus dem Schlafsaal ihrer Universität hinausgeflogen wäre, da sie am Abend stundelang meine Aufnahme angehört und nachgesprochen und ihre Zimmergenossen damit an den Rande des Wahnsinns getrieben hätte.

Unser nächstes Problem ist das „ch“. Jessica hat auch mit diesem Laut gröbere Probleme. Nach einigen erfolglosen Versuchen habe ich die rettende Idee.

Ich: Jessica, du weißt doch wie es sich anhört wenn die Leute auf die Straße rotzen.

Jessica: Ja, ich denke schon.

Ich: „ch“ ist der Laut, den sie machen, wenn sie so richtig tief von unten, na du weißt schon was ich meine, und es dann ausspucken.

Jessica: Oh, natürlich, klar, ich weiß was du meinst.

Seitdem kann Jessica auch das „ch“ korrekt aussprechen.

Das Wort „Tschüss“ ist mit Abstand Jessicas Lieblingswort. Auf Chinesisch gibt es nämlich einen Satz, der sich ganz ähnlich anhört. Er bedeutet: „Fahr zur Hölle.“ Jeden Abend, wenn Jessica das Büro verlässt verabschiedet sie sich schelmisch grinsend von allen Kollegen mit einem flotten „tschüss“.

Unsere aktuelle und mit Abstand auch größte Herausforderung ist das „r“. Dies scheint eine unüberwindbare Hürde zu sein. Mir ist noch keine Lösung eingefallen, wie ich Jessica die korrekte Aussprache des „r“ beibringen kann.

An alle: ich bin für jeden guten Vorschlag offen.

Ich habe Jessica versprochen, dass ich sie kurz vor ihrer Abreise ins Hofbräuhaus in Shanghai mitnehmen und mit ihr eine typisch deutsche Mahlzeit essen werde. Sie musste mir allerdings versprechen, dass wir auch deutsches Bier trinken werden. Sie freut sich schon sehr auf dieses kulturelle Erlebnis.

Bild: http://www.collegebridgeusa.com/images/chinese-studentXSmall.jpg


Sonntag, 11.07.2010, 16:30

Es ist beinahe unmöglich diesen Vorsatz in einer Stadt wie Shanghai einzuhalten.

Hier lässt es sich einfach feiern, wie an kaum einem anderen Ort. Die Gründe dafür sind simpel – das Angebot an Restaurants, Bars und Clubs ist so groß, dass es mehrere englischsprachige Expat-Magazine gibt, die sich ausschließlich diesem Thema widmen. Restaurantkritiken, die neuesten openings, spezielle Events – ein Blick in Smartshanghai, City-Weekend, That’s Shanghai oder Time Out Shanghai und man hat bei der Gestaltung seiner Freizeit im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl. Ein weiterer Grund für die hohe Feierquote der Stadt sind die anderen Expats (insbesondere: die Singles und jungen Paare ohne Kinder). Jeder der freiwillig in diese Stadt kommt ist dynamisch, will Leute kennen lernen oder nutzt das wöchentliche Feiern um von dem stressigen Alltag in China abzuschalten. Den Satz „Nein, nach der Woche bin ich wirklich zu fertig um fortzugehen“, hört man hier sehr selten. Ganz im Gegenteil! Spätestens am Mittwoch ist mein Wochenende bis ins letzte Detail verplant.

Ein typisches Wochenende in Shanghai kann mit einem Cocktail auf der Terrasse der Vue Bar im Hyatt on the Bund beginnen. Wenn ich (wie letzten Freitag) dort stehe, die Hitze des Tages ein wenig nachlässt und sich mir dieses grandiose Panorama auf beide Seiten des Stadt bietet …

… auf Pudong …




… und auf Puxi …


dann weiß ich, warum mich diese Stadt so in ihren Bann zieht. Dann sind die Probleme und Kämpfe der vergangenen Woche zumindest für den Rest des Abends vergessen.

Nach dem Aperitif ziehen wir meistens in eines der unzähligen Restaurants der Stadt weiter, wo wir dann in geselliger Runde schlemmen und einige Flaschen Wein killen. Am Freitag war der Anlass allerdings ein trauriger: unsere sehr liebgewonnen Freunde S. und M. kehren zurück in ihre Heimat. Wir schenken ihnen unter anderem ein Fotoalbum, das unsere besten gemeinsamen Momente der vergangenen zwei Jahre festhält. Es fließen Tränen, aber es wird auch viel gelacht und in schönen Erinnerungen geschwelgt.




S. und M., ihr fehlt mir jetzt schon sehr …

Nach dem Abendessen ziehen wir weiter in einen der unzähligen Clubs der Stadt. Mal ist es die Sin Lounge, wo wir einmal auf einem etwas schrägen, aber sehr unterhaltsamen Event gelandet sind …






Meistens ist es allerdings unsere Stamm-Lokalität, das M1NT! Hier verbringen wir viel Zeit mit sinnvollen Aktivitäten wie …

Auf unserer Couch tiefgründige Gespräche über das Leben in Shanghai zu führen …




… Tanzen bis in die frühen Morgenstunden …


… und das Beobachten anderer Partygäste!




Party-life is tough, da muss man zwischendurch auch einfach einmal einen Nachmitternachts-Schlaf einschieben, um den Rest der Nacht durchzustehen.

In den frühen Morgenstunden sitzen C. und ich dann meistens müde, aber bestens gelaunt im Taxi nachhause und singen lauthals sämtliche Lieder, die uns in den Sinn kommen und die wir beide auswendig können. Was einen Wiener Taxifahrer dazu veranlassen würde, uns hochkant aus seinem Taxi zu werfen, erträgt der chinesische Taxifahrer ohne mit der Wimper zu zucken. Und fährt still und leise ein paar Runden im Kreis, damit sich der Abend auch für ihn wirklich auszahlt.



Und um dich wird sich auch noch ein fürsorglicher Expat kümmern, der dich ins Bett bringt - natürlich ohne jeglichen Hintergedanken.


Montag, 10.05.2010, 15:23

Nach einem erbärmlich langen Winter mit viel Regen, einem ebenso wenig erfreulichen Frühling mit ebenso viel Regen wird es langsam Sommer in Shanghai. Ganz ehrlich, nach den letzten durchregneten Monaten sehne ich mich fast nach der tropisch feuchten, drückenden Hitze die der Sommer in Shanghai mit sich bringt. Woran merkt man unweigerlich, dass es Sommer wird?

1. Zum ersten Mal in diesem Jahr steigt die Temperatur auf über 25 Grad Celsius.

2. In der ganzen Stadt bereitet sich ein süßlicher Fäulnisgeruch aus, der aller Wahrscheinlichkeit nach aus der Kanalisation kommt. Am stärksten ist dieser Fäulnisgeruch an einer bestimmten Stelle auf dem Areal des Dong Fang Krankenhauses. Ich passiere diese Stelle jeden Tag in der Früh und weiß mittlerweile schon auf den Meter genau, wann und wie lange ich die Luft anhalten muss. Ich möchte hier nicht zu negativ klingen und ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich sehr dankbar dafür bin, in einer asiatischen Stadt leben zu dürfen, in der es ein funktionierendes Kanalisationssystem gibt, das selbst bei heftigen Regenfällen nicht übergeht. Was macht da schon ein bisschen Gestank in den Sommermonaten aus?

3. Die knöchellangen Nylonsöckchen werden wieder omnipräsent. Wir kennen diese Nylonsöckchen auch zuhause – man kann sie in diversen österreichischen Drogerie Märkten um ca EUR 1 erwerben. Während sie allerdings in unseren Breiten in aller Regel zu Pumps gut versteckt unter langen Hosen getragen werden, erfreuen sie sich in Shanghai zu allen erdenklichen Outfits größter Beliebtheit. Jedes Mal wenn vor mir auf der Straße eine Size Zero Chinesin her stolziert, die knabenhaft schmale Hüften in superknappen gerade mal den nichtvorhandenen Hintern bedeckenden Hotpants, die supermodelschlanken Beine in mindestens 12 cm hohen High-Heels und … genau, knöchellangen fleischfarbenen Nylonsöckchen, dann spüre ich eine gewisse Genugtuung. Ladies, ihr mögt zwar bis ca 30 (oder früher, je nachdem wann ihr unter der Haube seid) in Kleidung passen, die man bei uns nur in der Kinderabteilung kaufen kann (und die auch meistens danach ausschaut), aber Stil habt ihr leider nur in den seltensten Fällen. Egal ob zum kurzen Sommerkleid mit Sandalen, zu Hot-Pants mit halsbrecherischen High-Heels oder zur sportlichen Caprihose mit Sneakers – im Sommer sind die Nylonsöckchen Pflicht und sie werden stolz zur Schau gestellt. Brrrrr…



4. Keine vernünftige einheimische Frau geht mehr ohne Sonnenschirm auf die Straße.

5. Eine unserer Sekretärinnen geht nicht mehr ohne ihre weißen Handschuhe, die auch ihre Hände vor den bösen Sonnenstrahlen schützen sollen, auf die Straße.

6. Man kommt ungefragt in den Genuss vieler entblößter männlicher Bäuche. An dieser Stelle ein Appell an die männlichen Mitbürger in Shanghai: Bitte verschont eure Umwelt mit dem Anblick eurer nackten Bäuche! Solange ihr nicht Besitzer eines knackigen, durchtrainierten Waschbrettbauches seid oder körperliche Arbeit im Freien verrichten müsst, gibt es aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund, eure T-Shirts bis unter die Achseln hochzukrempeln und mit euren entblößten Oberkörpern an die Öffentlichkeit zu gehen. Das wollte ich schon lange einmal loswerden.



7. Die Magen-Darmerkrankungen unter den Ausländern häufen sich, da die Lebensmittelkühlung im Sommer nicht ganz so reibungslos funktioniert wie im Winter. Man sollte es sich in der warmen Jahreszeit daher zweimal überlegen, ob man im Restaurant zuschlägt, wenn Meeresfrüchte im Sonderangebot sind (ich persönlich habe diesen Fehler einmal gemacht und konnte mich daraufhin eine ganze Woche lang nur in unmittelbarer Nähe einer Toilette aufhalten).

8. Die Expat-Magazine veröffentlichen Rankings der besten Gastgärten und Dachterrassenrestaurants und –Bars der Stadt. Es kommt wieder die Zeit der Abendessen und Clubbings unter freiem Himmel und über den Dächern Shanghais.

Wenn nun auch noch das Sommerloch in der Arbeit kommt, das mir hoffentlich eine kleine Verschnaufpause bringt, dann ist es wirklich Sommer geworden.

Bilder: http://www.chinadaily.com.cn/cndy/attachement/jpg/site1/20090413/00221917e13e0b4cc58d2b.jpg

http://thisridiculousworld.com/images/fashion/fashion3p2.jpg


Mittwoch, 28.04.2010, 15:50

In wenigen Tagen beginnt die Expo (Weltausstellung) 2010 in Shanghai. Die Vorarbeiten dafür waren gewaltig – unzählige neue Straßen wurden gebaut. Am Anfang meiner Zeit in Shanghai war ich sehr irritiert, dass die Taxifahrer wöchentlich neue Routen zu meinem Büro fuhren, weil eine Straße gesperrt wurde, dafür eine andere Straße gerade fertiggestellt worden war. Kreuzungen verschwanden und tauchten an anderen Stellen wieder auf. Die Pudong Avenue vor meinem Büro war fast eineinhalb Jahre nicht oder nur abschnittsweise befahrbar, da ein neuer U-Bahntunnel und ein Straßentunnel darunter gebaut wurden. Letzten Sommer fiel einmal unser Internet aus, da die Tunnelarbeiter versehentlich unsere Leitung gekappt hatten. A propos Straßentunnel: es entstanden auch neue Straßentunnel, um unter dem Fluss durchfahren zu können um auf die andere Seite der Stadt zu gelangen.

Dazu eine interessante Geschichte: All diese Neuerungen in kurzer Zeit sind den meisten Chinesen eher suspekt, da sie Gewohnheitstiere sind und grundsätzlich (und nicht immer ganz zu Unrecht) die Qualität neuer Bauten, Straßen, Brücken, Tunnels etc in ihrem Land anzweifeln. Wir erinnern uns alle nur zu lebhaft an ein bestimmtes gerade fertiggestelltes Apartmentgebäude, das (zum Glück noch bevor Menschen darin eingezogen waren, allerdings musste ein armer Wanderarbeiter der sich in dem umstuerzenden Gebaeude befand sein Leben lassen ) einfach umkippte weil jemand die Bodenverhältnisse unzureichend geprüft hatte.

http://www.freerepublic.com/focus/news/2280899/posts

Der Chinese steht somit neuen Bauten eher kritisch gegenüber. Diese Erfahrung musste auch mein Kollege machen, als direkt neben seinem Apartmentgebäude einer der neuen Tunnel auf die andere Straßenseite fertiggestellt war. Super, dachte er sich, jetzt kann ich direkt vor meiner Haustür auf die andere Seite übersetzen und muss nicht mehr durch ganz Pudong zum alten Tunnel fahren. Er hatte allerdings die Rechnung ohne seinen Fahrer gemacht. Dieser weigerte sich partout durch den neuen Tunnel zu fahren. Argument: der wäre neu und man wüßte nicht, was da passieren könnte. Es könnte einen Wassereinbruch geben, gerade wenn man in der Mitte des Flusses angekommen wäre. Dann würde man ertrinken und er hätte doch eine Frau und ein Kind, für die er sorgen müsste. Zwei Wochen lang tolerierte mein Kollege diese Entschuldigung des Fahrers. Als aber zwei Wochen nach Eröffnung des Tunnels immer noch nichts passiert war und sich sein Fahrer immer noch weigerte, durch den neuen Tunnel zu fahren (O-Ton: es wäre einfach sicherer sich auf den alten Tunnel zu verlassen, der hätte sich seit Jahren bewährt), wurde es meinem Kollegen schließlich zu bunt und er drohte seinem Fahrer mit der Kündigung, würde er sich weiterhin weigern.

Durch die 24 stündige Baustellentätigkeit in den vergangenen eineinhalb Jahren habe ich gelernt ohne Probleme neben einer Großbaustelle zu schlafen, auch wenn um Mitternacht der Presslufthammer dröhnt und die Kreissäge kreischt. In sämtlichen U-Bahnen und öffentlichen Gebäuden gibt es elektronische Sicherheitskontrollen, durch die man entweder selbst durchgehen oder zumindest eine Handtasche durchleuchten lassen muss. Die Polizei und das Militär sind allgegenwärtig. Die Stadt war immer schon sicher, es war immer schon ohne Probleme möglich als Frau zu jeder Tages und Nachtzeit alleine in der Stadt unterwegs zu sein, aber mittlerweile ist kein unbeobachteter Schritt mehr möglich. Die negative Seite ist, dass man jederzeit mit einer Personenkontrolle rechnen muss. Daher empfiehlt es sich, immer und überall seinen Pass oder seinen „Alien Employment Permit“ (kein Scherz, dh wirklich so und ist meine Arbeitsbewilligung) mitzuführen. Wenn man das nämlich nicht tut, kann man in polizeiliche Gewahrsame genommen werden – zu Zeiten der olympischen Spiele in Beijing im Jahr 2008 ist das einigen Ausländern passiert. Sie waren dann für ein bis zwei Tage verschwunden.

Ich bin gespannt was die Expo bringt. Jedenfalls ist es eine hervorragende Möglichkeit für China, sich international groß zu präsentieren. Ich hoffe, dass die gigantische Bautätigkeit in Pudong ein Ende findet, dass sich die Lebensqualität durch die neuen Parkanlagen und die Infrastruktur verbessert und auch die Luft in der Stadt (die Luft in Beijing ist durch die Umweltmaßnahmen, die als Vorbereitung auf die olympischen Spiele getroffen wurde tatsächlich besser geworden). Und dass nach der Expo ein wenig Ruhe (sofern das überhaupt in Shanghai möglich ist) einkehrt …


Sonntag, 18.04.2010, 14:01

Dieses Wochenende beginnt eigentlich schon am Donnerstag. Warum?

Am Donnerstag gehen wir mit einem Arbeitskollegen meines Freundes fort. Ich bin eigentlich kein Fan davon, unter der Woche wild zu feiern (mein Arbeitsalltag verlangt mir genug ab) aber dieser Arbeitskollege hat ursprünglich geplant nur bis Freitag in Shanghai zu bleiben und dann zurück nach Europa zu fliegen. Somit können wir nur unter der Woche etwas mit ihm unternehmen. Hätten wir allerdings zu dem damaligen Zeitpunkt gewusst, dass ein bestimmter isländischer Vulkan den Flugverkehr nach Europa für unbestimmte Zeit lahmlegen und C.‘s Arbeitskollege in Shanghai festsitzen wird (mittlerweile hofft er nur noch, zumindest Ende nächster Woche zurückfliegen zu können), wären wir natürlich am Wochenende mit ihm losgezogen.

Das alles wissen wir am Donnerstagabend allerdings noch nicht. Wir gehen zuerst thailändisch essen, anschließend in eine Bar und landen am Ende des Abends in einem chinesischen Club, von dem ich noch nie zuvor gehört hatte und in dem wir die einzigen Ausländer sind (bis auf einen alten Sack mit seiner geschätzt 30 Jahre jüngeren chinesischen Freundin/Animationsdame, was weiß man schon …). Überraschenderweise haben wir in dem Club sehr viel Spaß und schwingen bis um drei in der Früh das Tanzbein.

Spätestens am nächsten Tag (Freitag) ist der Spaß allerdings gründlich vorbei, als wir uns in der Früh ins Büro schleppen. Vor der Arbeit mache ich einen Abstecher ins Krankenhaus, um mir Kopfwehtabletten zu besorgen. Als ich der Dame am Empfang mitteile, dass ich „painkillers“ kaufen möchte, wird sie plötzlich ganz nervös und meint, dass sie zuerst meine Krankenakte durchschauen müsste. Ich finde das schon eher eigenartig – so ein Medikament ist ja nicht einmal verschreibungspflichtig. Plötzlich fällt der Groschen! Ich habe vor kurzem in einem Expat-Magazin gelesen, dass viele in Shanghai lebende Ausländer tablettenabhängig sind (was ich manchmal wirklich nachvollziehen kann). Angesichts meines angeschlagenen, leicht erschöpften Zustandes vermutet diese Krankenschwester wahrscheinlich, dass ich zu dieser bemitleidenswerten Spezies gehöre und mir gerade, gebeutelt von Entzugserscheinungen, Nachschub beschaffen möchte. Schnell versichere ich ihr, dass ich weder an Valium noch Morphium noch anderen härteren Substanzen interessiert bin, sondern lediglich eine Packung Tylenol (so etwas Ähnliches wie Aspirin) kaufen möchte. Das ist dann auch kein Problem. Zum Glück verläuft der Tag im Büro stressfrei. Zu Mittag haben mein Freund und ich unsere Chinesisch-Stunde. Wir lernen ua das Wort für Brot (Mian Bao) und für Hamburger (Han Bao Bao) was mir besonders gut gefällt. Hamburg heißt auf Chinesisch übrigens Han Bao. Wir erzählen unserer Chinesisch Lehrerin, was wir am Vorabend gemacht haben. Sie wird daraufhin recht nachdenklich und meint schließlich, dass sie vielleicht ihr Leben ändern und in ihrer Freizeit auch ab und zu feiern gehen sollte.

Am Abend falle ich um 22.00 Uhr wie eine Tote ins Bett. Am Samstag springe ich um 11.30 Uhr fit wie ein Turnschuh aus dem Bett. Ich fühle mich zu wirklich großen Taten bereit. Also beschließe ich, das Thema „Bikinifigur“ in Angriff zu nehmen. Der Sommer naht! Ich bin zwar den ganzen Winter lang brav in meine Yogastunden gegangen, aber von Yoga bekommt man die zwei, drei Kilo Winterspeck nicht weg die der Bikinifigur im Weg stehen. Dafür habe ich, im Gegensatz zu den meisten meiner westlichen Bekannten, keine Anzeichen von Rückenproblemen dank Yoga. Und kann mit meiner rechten Ferse mein rechtes Ohr berühren (links klappt es leider nicht). Und einen Kopfstand habe ich auch schon geschafft (allerdings nur für ca 10 Sekunden und mit nicht ganz ausgestreckten Beinen). Aber genug von meinen Yoga-Errungenschaften und zurück zum Thema Bikinfigur. Ich beschließe nach langer Zeit wieder einmal in die brutalste Aerobic-Stunde zu gehen, die mein Fitnesscenter zu bieten hat: Body Combat! Oder auf gut Deutsch: Kampf dem Körper!

So eine Stunde muss man sich folgendermaßen vorstellen: Ein kleiner chinesischer Kung Fu Meister steht in dem Fitnessraum vor den Teilnehmern und zeigt in einem unglaublichen Tempo verschiedene Kombinationen von Tritten und Schlägen vor, die die armen Teilnehmer so gut wie möglich nachzumachen versuchen. Das alles geschieht zu ohrenbetäubender Technomusik. Mit kaum verhohlener Schadenfreude beobachte ich, wie eine kleine, dünne Chinesin nach 20 Minuten das Handtuch schmeißt und die Stunde verlässt. Du bist zwar dünner als ich, aber ich bin STÄRKER!!! Am Ende der Stunde gleicht mein Kopf einer überreifen Tomate und ich bin schweißgebadet. Ich frage mich zum x-ten Mal warum die chinesischen Kursteilnehmer weder rot im Gesicht sind, noch augenscheinlich schwitzen. Ich versuche mir einzureden, dass die meisten wahrscheinlich nicht gescheit mitgemacht und sich durch die anstrengendsten Teile geschummelt haben. Ich bin vollkommen ausgepowert, fühle mich aber trotzdem gut und beschließe in der nächsten Woche diese Stunde wieder zu machen.

Am Samstagabend lese ich im Internet, dass der Flugverkehr über Europa praktisch zum Erliegen gekommen ist. C.‘s Arbeitskollege ist auch nach wie vor in Shanghai und berichtet uns von turbulenten Szenen am Pudong Airport. Es gibt tatsächlich Reisende, die sich lauthals beim Flughafenpersonal darüber aufregen, dass ihre Flüge gestrichen wurden. Als ob das irgendetwas an der Tatsache ändern würde, dass über Europa eine Aschewolke hängt, die geeignet ist, Flugzeuge zum Abstürzen zu bringen. Siehe dazu folgenden wirklich lesenswerten Link:

http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/7461/_hoffentlich_zerschellen_wir_an_einem_berg.html

C.‘s Arbeitskollege hofft, in einer Woche nach Deutschland fliegen zu können. Ich überlege mir, was wohl passieren wird, wenn dieser Vulkan bis in alle Ewigkeiten fleißig weiter Asche speit. Wie komme ich dann nachhause? Mit dem Schiff? Oder der transsibirischen Eisenbahn?

Am Abend treffe ich mich mit ein paar Freunden. Unser Abendprogramm besteht darin, unsere Freundin S. aufzuheitern. Sie hat zum wiederholten Mal mit ihrem Freund Schluss gemacht und diesmal scheint es tatsächlich zu Ende zu sein. Die Gründe sind überall auf der Welt die gleichen. Er bekennt sich nicht zu ihr. Er ist noch verheiratet (obwohl sich die Frau schon vor eineinhalb Jahren von ihm getrennt hat und nicht einmal mehr in Asien lebt) und hält die Beziehung zu S. gegenüber seinen Kindern geheim. Als er jetzt mit seiner Familie (inklusive Ehefrau) auf Urlaub gefahren ist und sich kein einziges Mal telefonisch bei ihr gemeldet hat, hat S. die Nase gestrichen voll gehabt. Wir gehen zuerst in ein vietnamesisches Restaurant Abendessen und anschließend in einen Club (Velvet Lounge). Wir haben einen lustigen Abend und S. scheint abgelenkt zu sein, worüber wir uns alle sehr freuen.

Am Sonntag taucht meine Bügelfrau nicht auf. Ich rufe meine Freundin A. an, mit der ich mir die Bügelfrau teile. Die Bügelfrau ist auch nicht zu A. gekommen. Wir beschließen der Sache am Montag weiter nachzugehen. Da die Bügelfrau nicht Englisch spricht, macht es keinen Sinn sie anzurufen. Ich werde am Montag meine Assistentin auf sie ansetzen. Ich erfahre aber, dass A. sich in der letzten Woche anscheinend verkühlt hat und nun krank im Bett liegt. Daraufhin beschließe ich, ihr einen Krankenbesuch abzustatten. Ich bringe A. ein paar Medikamente und ein gesundes Mittagessen aus einem Restaurant in der Nähe ihrer Wohnung. A. freut sich sehr über meinen Besuch, ist allerdings so angeschlagen, dass sie bald nach dem Essen einschläft. Wir Expats in Shanghai halten fest zusammen. Wir sind alle weit weg von daheim und noch dazu in einem Land, dessen Kultur so anders ist als unsere eigene. Wir alle haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen und unsere Familien sind am anderen Ende der Welt. Wir sind daher aufeinander angewiesen, wenn es uns schlecht geht und wir Hilfe brauchen.

Am Abend quäle ich das Management unseres Compounds. Mein Freund und ich haben vorgestern jeweils drei Anzüge in die Reinigung gegeben, heute sind aber nur die Sakkos gereinigt zurückgekommen. Ich versuche herauszufinden, was wohl mit unseren Hosen und meinen Röcken passiert ist. Zum Glück hat einer der kompetenten, englischsprechenden Angestellten Dienst. Er verspricht, dass die Hosen und Röcke spätestens um 20.00 Uhr in unser Apartment gebracht würden. Schließlich werden noch die Lebensmittel geliefert, die wir online bei einem der internationalen Supermärkte der Stadt bestellt haben. Wenn jetzt nur noch die übrigen Kleidungsstücke aus der Reinigung auftauchen würden …

Wünsche euch allen einen schönen, erholsamen Sonntag. Meiner ist bald zu Ende ...

Bild: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-53962.html

PS zu den verschwundenen Kleidungsstücken: es ist schon längst nach 20.00 Uhr und sie sind immer noch nicht aufgetaucht. Als ich wiedereinmal beim Empfang anrufe, spielt sich folgende Konversation ab:
ich: Hello, this is Apartment XY. Do you know where my trousers are? Do you know when I will get them?
Anmerkung: möglichst simples (nicht unbedingt 100% korrektes) Englisch muss in solchen Situationen verwendet werden.
Der arme Wurschtl am Empfang: Uh, ah, uh, ah wait a moment please ... (hält nervös Rücksprache mit seinem Kollegen auf Chinesisch) ... yes, I know. I will ... the housekeeping ... and then telephone you!
Übersetzung: oje, ich weiß aber zumindest worum es geht. Ich muss den Zimmerservice (das Housekeeping) fragen, was genau passiert ist.
Rückruf des Wurschtl vom Empfang: Yes, the housekeeping ... very sorry. Come tomorrow ... very sorry.
Übersetzung: irgendwas ist schief gelaufen. Die Kleider sind morgen erst fertig.
Na gut, wenistens haben sie sie nicht verloren.


Mittwoch, 10.03.2010, 12:03

Meine Freundin S. geht heute Abend auf eine "White Party" in einen coolen Club in Shanghai (M1NT). Sie hat sich ein absolut verfuehrerisches, tief ausgeschnittenes weisses Kleid gekauft, das mit goldenen Pailetten besetzt ist. Sie plant einen grossen Auftritt, da sie ihren Freund beeindrucken moechte, der heute anreist und mit ihr auf dieses Event gehen wird.

S. Freund lebt eigentlich in Hong Kong, hat aber geschaeftlich viel in Shanghai zu tun. Auf eben einer dieser Geschaeftsreisen hat er meine Freundin S. kennen und schaetzen gelernt. Die Beziehung der beiden ist turbulent und von staendigen Auf- und Abs gepraegt. In letzter Zeit war eher ein Abwaertstrend zu verzeichnen, der aber heute Abend korrigiert werden soll. Daher plant S. bereits seit Tagen ihr Outfit fuer dieses Ereignis.

Gerade habe ich ein verzweifeltes email von S bekommen:

Ladies


kurze Stylo-Frage


also, ziehe nun das Kleid an - dazu muss ich natuerlich meine goldenen Schuhe anziehen.. Problem, die sind vorne offen: heisst - entweder mache ich das (fuer mich eigentlich absolut Undenkbare) und ziehe eine Strumpfhose an oder ich muss frieren.....

Habt ihr schon mal offene Schuhe mit Strumpfhose angehabt? Ich ehrlich noch NIEEEEEEE

Brauche Rat ;-)

Eigentlich haette ich sofort und ohne zu zoegern zurueckgeschrieben, dass Struempfe unter peep toe pumps ein absoluter Stilbruch sind. Moment, Stilbruch? Ueber diesen Begriff stolpere ich doch des oefteren in China, wenn es um Nylonstruempfe und Socken geht. Die Mehrheit der weiblichen Bevoelkerung dieses Landes traegt im Sommer zu Minirock und kurzer Hose gerne fleischfarbene Nylonsoeckchen bis zu den Knoecheln oder Knien. Sind somit die Kriterien fuer einen vollendeten Strumpf-Stilbruch in China vielleicht andere als zuhause?

Ich entschied mich allerdings ziemlich schnell dafuer, auch in China diesselben Massstaebe wie daheim anzulegen und so tippte ich folgende Antwort:

Hallo S,

also zuerst: wir sind in China. Was ich hier tagtaeglich an Stilbruechen auf der Strasse beobachten muss, laesst Strumpfhosen unter offenen Schuhen harmlos aussehen.

Aber: Konversation zwischen zwei Reporterinnen am Wiener Opernball vor ein paar Jahren:
A: Das Unmoeglichste sind die Strumpfhosen unter zehenfreien Schuhen.
B: Genau, da kann das Kleid und alles andere noch so toll sein. Das haut es zusammen.
A: Wieso ziehen sich die Damen keine geschlossenen Schuhe an? Bzw wenn sie schon unbedingt offene Schuhe tragen muessen, dann muessen sie eben auch frieren.

Ich denke, dass es hier generell weniger Leuten auffallen wird. Aber es ist trotzdem ein Stilbruch ... hast du noch andere Schuhe?

Ich wuensch dir ganz viel Spass heute Abend!
LG Wei Na

Eine andere Freundin pflichtete mir bei:

Hallo Ihr beiden,

Ich kann Wei Na nur zustimmen: Geht gar nicht! Obwohl ich es auch schon in dem einen oder anderen Society-Magazin gesehen habe…aber wenn ich mich recht erinnere waren das dann schwarze Stuempfe…

Viel Erfolg heut abend!

Liebe Gruesse

S2

Liebe Mitbloggerinnen, was meint ihr? Struempfe, oder doch lieber nicht?


Dienstag, 09.02.2010, 12:15

Ich bin krank. Nach der vergangenen furchtbar stressige Woche (kein Tag vor Mitternacht aus dem Buero, einmal sogar erst um halb 5 in der Frueh, inklusive zweitaegiger Notfall-Trip nach Beijing um dort ein Projekt zu retten) in der ich kaum geschlafen habe und fast nur in schlecht geheizten Meeting-Raeumen verbracht habe, hat mein Immunsystem schliesslich den Geist aufgegeben. Ich hab eine starke Verkuehlung – erhoehte Temperatur, Mega-Schnupfen, boese klingender Husten und saemtliche Stirn-Neben und sonstige Hoehlen in meinem Kopf duerften bis auf weiteres zu sein.

Krank sein in Shanghai bedeutet, dass man einen ganzen Arbeitstag lang in seiner Wohnung bleiben muss. Was sollte man auch sonst machen? Kurz hab ich mir ueberlegt, in den Massage-Salon um die Ecke zu gehen und mich durchkneten zu lassen. Mit meiner dauerrinnenden Nase wuerde das aber wohl eher in Stress ausarten, wenn ich alle fuenf Minuten die Massage unterbrechen muesste, um mich zu schneuzen. Noch dazu, wo schneuzen absolut verpoent ist. Auf die Strasse rotzen – ueberhaupt kein Problem, das zeugt von einer guten Kinderstube. Aber schneuzen? In ein Taschentuch??? Wo kaemen wir denn da hin!

Also bleibe ich in meiner Wohnung und schlafe ersteinmal bis um 10.30 Uhr (ich muss mich ja schonen und erholen, um moeglichst schnell wieder fit zu werden). Sobald ich aufgestanden bin, beginnt mich schon das schlechte Gewissen zu plagen. Es gibt soviel zu tun, bin ich wirklich zu krank, um in die Arbeit zu gehen? Vielleicht ist es ja mit dem Ausschlafen schon erledigt. Ich springe enthusiastisch voller Elan unter die Dusche. Sofort wird mir schwarz vor den Augen, ich schaffe es gerade noch, mich kontrolliert in der Dusche hinzusetzen. Nach fuenf Minuten ist mein Kreislauf wieder soweit hergestellt, dass ich mich fertig duschen kann. Ich erkenne, dass ich zu krank bin, um ins Buero zu gehen, aber zu gesund, um den ganzen Tag im Bett oder vor dem Fernseher vor mich hin zu vegetieren.

Ich beschliesse etwas zu essen. Da ich aber aufgrund des Mega-Schnupfens nicht nur meinen Geruch- sondern auch meinen Geschmackssinn verloren habe, verliert das Fruehstueck an Attraktivitaet. Wenn sich das Vollkornbrot vom Joghurt, den Fruechten und dem Kaese nur durch seine Konsistenz unterscheidet, geht jeglicher Appetit floeten.

Nach dem gescheiterten Fruehstueck setze ich mich an meinen Laptop und beginne die Arbeit, so gut wie moeglich, von daheim zu erledigen. Es laeuft alles wie am Schnuerchen – die Internetverbindung geht, meine Mitarbeiter haben brav alle meine Auftraege und Recherchen erledigt (da wird vom Krankenbett gleich neue Arbeit verteilt!). Also arbeite ich munter drauf los. Neben meinem Schreibtisch waechst ein Haufen vollgeschneuzter Papiertaschentuecher (Na und? Ich bin in meiner Wohnung, da darf ich machen was ich will).

Die Idylle wird lediglich durch das House-Keeping meines Gebaeudes gestoert. Dreimal in der Woche wird unser Appartment gereinigt, die Betten frisch bezogen und das Geschirr gewaschen (die Chinesen verweigern kategorisch den Gebrauch eines Geschirrspuelers). So auch an diesem schoenen Montag. Aber halt, es ist ein Fehler im System aufgetaucht! Normalerweise befindet sich keiner der beiden ueberbeschaeftigten Auslauender in der Wohnung, wenn das Housekeeping kommt. Die beiden verlassen werktags immer um 7.45 Uhr im Eilschritt das Haus und kommen am Abend fix und fertig zwischen 19.00 Uhr und Mitternacht wieder zurueck. Aber heute ist alles anders – der kleinere und blassere Auslaender sitzt schon den ganzen Tag in seiner Wohnung und macht keine Anstalten, sie zu verlassen. Was das wohl zu bedeuten hat?

Also klopft es um 14.00 Uhr an meiner Tuer und eine weibliche Stimme schreit „Housekeeping!“ Ich oeffne die Tuer, die Frau bekommt fast einen Herzinfarkt und murmelt verstoert: „Solly, solly, solly!“ und will den Rueckzug antreten. Ich deute ihr ganz freundlich, dass sie die Wohnung ruhig betreten darf. Sie tut dies und ich sehe, dass sie eine kleine Liste in der Hand hat. Sie marschiert drei Minuten lang unschluessig durch die Wohnung und macht sich Notizen auf der Liste. Was sie wohl schreibt? Vielleicht was alles zu tun ist und dann noch eine Bemerkung: „Achtung, die Auslaenderin ist in der Wohnung!“ Schliesslich verlaesst sie fluchtartig die Wohnung. Es ist nichts geputzt worden, auch keine Betten gemacht oder Geschirr abgewaschen.

Um 15.00 Uhr klopft es wieder an die Tuer. Eine andere Frau und ein Arbeiter mit einer Flasche an der ein Schlauch befestigt ist, stehen vor der Tuer. Die Frau fragt: „Housekeeping, ok?“ (Housekeeping ke yi, ma?). Ich antworte auch Chinesisch: „Housekeeping ist sehr gut.“ (Housekeeping hen hao). Grinsend betreten die beiden die Wohnung, verschwinden mit der Flasche im Bad und kommen nach fuenf Minuten wieder. Sie bruellen beide: „Bye, bye!“ und marschieren aus der Wohnung. Ich habe keine Ahnung, was sie gemacht haben. Es ist immer noch nichts geputzt worden, keine Betten gemacht oder Geschirr abgewaschen.

Um 15.30 Uhr laeutet das Telefon. Der Rezeptionist vom Empfang moechte wissen, ob es in Ordnung waere, wenn das Housekeeping bei mir vorbeikommen wuerde. Ich sage natuerlich, dass das ueberhaupt kein Problem waere, da das Housekeeping heute mein Dauergast waere und bei mir ohnehin schon den ganzen Nachmittag ein- und ausgehen wuerde. Der Rezeptionist versteht meine Antwort nicht.

Dazu muss man erklaeren, dass man mit dem Grossteil der einheimischen Bevoelkerung nicht in zu kompliziertem Englisch sprechen darf. Das funktioniert nicht. Selbst wenn aber das Englisch des chinesischen Gegenueber gut genug ist, um auch kompliziertere Konervsationen fuehren zu koennen, gibt es eine weitere Verstaendnisbarriere – die meisten Chinesen tun sich schwer darin, Scherze oder Sarkasmus zu verstehen. Sie nehmen alles woertlich.

Woran auch immer es in diesem Fall liegt, der Rezeptionist versteht mich nicht und fragt nocheinmal, ob das Housekeeping bei mir vorbeikommen duerfte. Ich sage einfach: „Housekeeping can come to my room. No probem!“

Um 16.30 klopft es an meine Tuer und eine weibliche Stimme ruft: „Housekeeping!“ Ich stehe auf um dem Hosuekeeping zum dritten Mal an diesem Tag die Tuer zu oeffnen. Eine neue Frau mit einem Putzwagen und frischer Bettwaesche steht vor der Tuer. Sie sagt: „Housekeeping ke yi, ma?“ Ich antworte: „Housekeeping hen hao.“ Hocherfreut betritt sie die Wohnung und beginnt zu putzen. Und jetzt habe ich ein Problem – ich trau mich nicht mehr, mich zu schneuzen ...


Bild: privat