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Freitag, 22.01.2010, 05:01
Als das frischvermaehlte Paar wieder zurueck in Shanghai ist, stirbt unerwartet der beste Freund des Mannes bei einem Autounfall. Der Mann ist zutiefst schockiert und moechte der Familie seines Freunde in dieser schweren Zeit beistehen – das loest den ersten Ehestreit aus. Hysterisch wird dem Mann von seiner frisch Angetrauten erklaert, dass angesichts der unmittelbar bevorstehenden Hochzeit der Besuch in einem Haus der Trauer mit Sicherheit Unglueck fuer die Ehe bringen wuerde. Sie waere ohnehin mit der Organisation vollkommen ueberfordert und fuehle sich alleingelassen und jetzt kaeme er noch mit so etwas. Der Mann muss sich den Vorwurf von Gefuehlskaelte und Gleichgueltigkeit gefallen lassen. Er verzichtet auf den Besuch der Familie seines Freundes und auch auf die Teilnahme an dem Begraebnis und ruft stattdessen voll des schlechten Gewissens die Witwe an um ihr zu kondolieren und sich fuer sein Fernbleiben zu entschuldigen. Wenige Tage vor der Hochzeit bahnt sich das naechste Drama an – die Frau hat durch den Stress der bevorstehenden Hochzeit (und eine heimlich begonnene Radikal-Diaet, um wenigstens am Hochzeitstag in die Kleidergroesse 32 zu passen) 10 kg abenommen und folglich passt kein einziges des drei Hochzeitskleider mehr. Der Mann schlaegt vor, dass man die Kleider beim Schneider einfach enger machen laesst, aber die Frau hat andere Plaene. Das westliche Hochzeitskleid und das Abendkleid gefallen ihr ohnehin nicht mehr, deswegen braeuchte sie zwei neue. Das traditionelle rote Hochzeitskleid koennte man tatsaechlich enger machen lassen, doch das Risiko, dass der Schneider die Aenderung vor der Hochzeit nicht mehr rechtzeitig und vor allem nicht zu ihrer vollsten Zufriedenheit schafft, wolle sie nicht eingehen. So kurz vor der Hochzeit hat sie nicht die Nerven, sich mit einem unverlaesslichen Schneider herumzuschlagen. Der Mann denkt sich: „Auch schon egal.“ Es werden drei neue Kleider gekauft. Auch die Hochzeit findet statt. Der Braeutigam findet sich inmitten einer chinesischen Hochzeitsgesellschaft wieder, in der niemand Englisch spricht. Seine Frau hat ihn in den letzten zwei Tagen vor der Hochzeit nur noch hysterisch angeschrien, weil das bevorstehende, grosse Ereignis dazu gefuehrt hat, dass sie auch noch den letzten Nerv verloren hat. Der Mann hat sich auch nicht ueber die chinesische Hochzeitszeremonie informiert, sodass ihm seine Frau waehrend der gesamten Hochzeit leise gezischte Anweisungen geben muss, damit er weiss, was er wann zu tun hat. Die Hochzeit ist ein schoenes Fest, aber die Braut ist leicht verbittert, dass sich der Mann ueberhaupt nicht mit diesem traditionellen chinesischen Fest auseinandergesetzt hat. Der Mann fuehlt sich ueberfordert und betrinkt sich schliesslich heimlich auf der Herrentoilette.

Fortsetzung folgt ...


Donnerstag, 14.01.2010, 11:07
Ich koennte zu diesem Thema wirklich ein Buch schreiben, es gibt einfach soviel her. Die folgende Geschichte ist frei erfunden, alle Aehnlichkeiten mit lebenden Personen und realen Handlungen sind zufaellig.

Der westliche Mann, ungefaehr 45, die erste Ehe mit einer Landsmaennin ist gescheitert. Die chinesische Frau, ungefaehr 29,5, hat studiert und darueber vergessen sich auf Kleidergroesse 32 herunterzuhungern (was ihr auch regelmaessig von ihrer Mutter vorgehalten wird). Durch eine glueckliche Fuegung des Schicksals lernen sie sich kennen und beginnen eine Beziehung. Die Frau ist gluecklich - trotz ihres fuer chinesische Verhaeltnisse fortgeschrittenen Alters von 29,5 Jahren, muss sie noch nicht die Hoffnung aufgeben eines Tages zum Traualtar gefuehrt zu werden. Und noch dazu von einem vermoegenden Westener. Der Mann ist gluecklich – nie haette er sich traeumen lassen, dass er nach einer gescheiterten Beziehung nocheinmal so ein Glueck haben wuerde. Noch dazu mit einer so jungen, sanften Frau, die liebevoll und bewundernd zu ihm aufblickt. Schliesslich macht er ihr einen Antrag. Die Frau kann ihr Glueck nicht fassen.

Mit der Zeit kommen der Frau allerdings Zweifel bezueglich des Charakterzuges, den sie am meisten bei ihrem Zukuenftigen schaetzt. Ist er tatsaechlich so vermoegend wie es auf den ersten Eindruck schien? Sicher, er arbeitet fuer eine westliche Firma, er lebt in einer schoenen Expat-Wohnung, er hat ein Auto mit Fahrer, er ist immer gut gekleidet und fuehrt sie in tolle Restaurants aus. Bald findet sie aber heraus, dass er zuhause zwei Kinder aus seiner frueheren Ehe hat fuer die er aufkommen muss. Ausserdem muss er einen Kredit abbezahlen, den er fuer den Bau des gemeinsamen Hauses mit seiner Exfrau aufnahm. Alle diese Zahlungen fressen zusammen mit den normalen Ausgaben des Mannes monatlich sein Konto leer. Ersparnisse gibt es keine. Mit der Zeit daemmert der Frau, dass da nicht soviel fuer sie uebrig bleibt, wie sie angenommen hat und der Mann nach den Masstaeben seines Heimatlandes alles andere als ein Grossverdiener ist. Sie beklagt sich bei ihren chinesischen Freundinnen bitter ueber ihre anfaengliche Fehleinschaetzung. Sie kann sich aber nicht von ihm trennen, da sie in ihrem Alter nicht mehr damit rechnet, dass etwas Besseres nachkommt und sie um keinen Preis unverheiratet bleiben moechte. Also beginnt sie, die Hochzeitsplanung anzugehen.

Fuer die Frau ist klar, dass die Hochzeit in Shanghai stattfindet. Ihr Verlobter moechte aber gerne auch eine Feier in seiner Heimat. Man einigt sich, zweimal zu feiern – die Frau interessiert das Event in der Heimat des Mannes aber ganz und gar nicht. Sie beteiligt sie sich auch nicht an der Planung und Organisation. Viel wichtiger ist die traditionelle chinesische Hochzeit, die in einem der teuersten Luxushotels von Shanghai stattzufinden hat, von einem professionellen Weddingplaner organisiert werden muss, mehrere Tage dauert und zu dem die gesamte Verwandtschaft und der Freundeskreis eingeladen wird. Und drei Hochzeitskleider muessen gekauft werden, da sich die Braut waehrend der Feier dreimal umzieht. Zuerst wird ein westliches Hochzeitskleid in weiss getragen (das finde ich besonders interessant, ist doch in der chinesischen Kultur und Tradition die Farbe weiss die Farbe des Todes und wird normalerweise getragen, wenn jemand stirbt – anscheinend ist hier das Beduerfnis eine westliche Braut zu sein staerker ausgepraegt als der Aberglaube). Danach wird ein normales, elegantes und meist bodenlanges Abendkleid angezogen und zum Schluss traegt die Braut das traditionelle, rote chinesische Hochzeitskleid. Als der Verlobte vorsichtig nach den Kosten einer solchen Feier fragt und vorschlaegt, dass man das Ganze auch in einem kleineren Rahmen machen koennte, gibt es den ersten handfesten Streit in der Beziehung. Er argumentiert, dass dieses Event seine Finanzkraft bei weitem nicht zulaesst und versucht das seiner Verlobten schonend beizubringen. Er stoesst auf bittere, traenenreiche Enttaeschung und voelliges Unverstaendnis. Er fragt sich zum ersten Mal, wo die bescheidene, sanfte Frau geblieben ist, in die er sich verliebt hat. Er kann sich dieses veraenderte Verhalten nur damit erklaeren, dass die Hochzeit in China nach einem bestimmten Muster abzulaufen hat, ansonsten man das Ansehen vor der Familie und Freunden verliert. Zaehenknirschend willigt der Mann schliesslich in die bombastische, kostspielige Hochzeit ein und so wird ein zweiter Kredit aufgenommen. Dafuer faellt die Hochzeitsfeier in Deutschland umso bescheidener aus. Sie beschraenkt sich auf den Termin beim Standesamt und ein anschliessendes Mittagessen in einem Gasthaus in der Naehe des Standesamtes. Geladen sind die Eltern des Braeutigams, seine Schwester und seine zwei besten Freunde. Die Kinder aus erster Ehe sind trotz heftiger vorangehender Proteste der Braut ebenfalls dabei. Die Braut ist nicht nur dewegen muerrisch – die Reise hat sie angestrengt, das Wetter findet sie viel zu kalt, das Essen viel zu schwer und fad im Geschmack. Die Familie ihres Mannes unterhaelt sich nur ueber todernste, langweilige Themen wie Politik, wirtschaftliche Entwicklungen des Landes und ueber Leute, die sie nicht kennt. Sie beschliesst fuer sich, nie wieder in dieses Land zu reisen. Dem Mann verschweigt sie das, wenn auch nicht absichtlich. Sie wuerde nur nie auf die Idee kommen, ein sich in der Zukunft abzuzeichnendes Problem zu thematisieren und sich rechtzeitig eine Loesungsmoeglichkeit zu ueberlegen.

Fortsetzung folgt ...

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